Deutscher Geographentag 2013

Kongress für Wissenschaft, Schule und Praxis
2.10.-8.10.2013
Verantworten
Unicampus Passau

FS 25, Referat 4: Spatially Enabled Learning & Teaching Across Subjects. Erste Idee eines SELTAS-Rahmenkonzeptes.

Referent: Robert Vogler (Salzburg)

Samstag, 05.10.2013, 10:35-11:00,

Gerade im Bildungsbereich erschienen jüngst zahlreiche Ansätze, um gewinnbringend mit Geomedien zu arbeiten. Dabei lassen sich grob drei Kategorien von Konzepten unterscheiden: Geomediennutzung a) zum Selbstzweck, b) zur Unterstützung räumlichen Denkens und zur Entwicklung von GIS-Kompetenzen und c) zur Unterstützung aktiver Teilhabe an Gesellschaft. Basierend auf dem kommunikationsunterstützenden Charakter von (Geo)Visualisierungen und der kontextualisierenden Verortung von Lerninhalten mittels digitaler Karten postuliert SELTAS hingegen, dass der interaktive Einsatz von Geomedien im Rahmen Web2.0-unterstützter Geokommunikation einen generellen Mehr-wert für Lernprozesse erzielen kann. Während bestehenden Ansätzen immer eine „Geomediennutzung lernen, um zu …“-Programmatik innewohnt, verfolgt SELTAS hingegen eine „Geomedien nutzen, um zu lernen“-Zielsetzung. Der Vortrag entfaltet die zugrundliegende Argumentation dieser Idee und skizziert illustrativ erste Ansätze der Konzeptualisierung von SELTAS.

zurück