Deutscher Geographentag 2013

Kongress für Wissenschaft, Schule und Praxis
2.10.-8.10.2013
Verantworten
Unicampus Passau

FS 75, Referat 4: Alpine Sicherheitslehre als Modell für „Schule NEU“?

Referent: Lars Keller (Innsbruck)

Donnerstag, 03.10.2013, 10:35-11:00,

In diesem Beitrag versuchen die Autor/innen eine vorsichtige Annäherung an die Frage, ob eine Anlehnung an Bildung für Alpine Sicherheit als kreativer Gegenentwurf für die Zeit nach dem Kompetenzhype dienlich sein könnte. Unglücke am Berg sind heute wohl dokumentiert, Ursachen und Wirkungen gut untersucht. Neben seltenen Materialfehlern ist es zumeist der Faktor Mensch, der sportliche Aktivitäten im Gebirge potentiell zur persönlichen Katastrophe werden lässt. In der alpinen Risikolehre werden deshalb Geländebedingungen, die richtige Materialbedienung, diverse Planungs- wie Durchführungsmaßnahmen, jedoch speziell auch diejenigen Gefahrenmuster geschult, bei denen der subjektive Zugang des Menschen eine besondere Rolle spielt. Höchstes Ziel ist dabei die Steigerung von Lust- und Erfolgserlebnissen am Berg bei gleichzeitiger Beherrschbarkeit alpiner Risiken. Eine Perspektive für „Schule NEU“? Wir denken: Ja!

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