Deutscher Geographentag 2013

Kongress für Wissenschaft, Schule und Praxis
2.10.-8.10.2013
Verantworten
Unicampus Passau

FS 81, Referat 2: Von Unsichtbarem und Nichterfahrbarem – mit Hilfe der Theorie des erfahrungsbasierten Verstehens Zugänge und didaktische Leitlinien zu geowissenschaftlichen Themen entwickeln

Referent: Thomas Basten (Mainz), Dominik Conrad (Bayreuth)

Sonntag, 06.10.2013, 09:00-09:25,

Viele geowissenschaftliche Prozesse sind in der Regel nicht direkt wahrnehmbar. Um diese Phänomene dennoch zu verstehen, greifen Schüler gemäß der Theorie des erfahrungsbasierten Verstehens auf Erfahrungen aus der Lebenswelt zurück und nutzen unterschiedliche Quellbereiche, um den jeweiligen geowissenschaftlichen Zielbereich zu erfassen. Alltagserfahrungen veranlassen Lernende jedoch häufig zu aus wissenschaftlicher Sicht unangemessenen Schlussfolgerungen. Am Beispiel der Ergebnisse zweier empirischer Untersuchungen - Schülervorstellungen zum Passatkreislauf sowie Schülervorstellungen zur Plattentektonik - wird aufgezeigt, wie Schülervorstellungen und auch fachliche Vorstellungen vor diesem Hintergrund besser zu verstehen sind und wie dieses Verständnis genutzt werden kann, um sinnvolle didaktische Leitlinien zu entwickeln.

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