Deutscher Geographentag 2013

Kongress für Wissenschaft, Schule und Praxis
2.10.-8.10.2013
Verantworten
Unicampus Passau

FS 131: Infrastrukturelle Phantomgrenzen in (Stadt)Regionen - Infrastrukturelle Hinterlassenschaften und deren Relevanz für gegenwärtige räumliche Strukturen II

Sonntag, 06.10.2013, 13:30-16:30Uhr, Philosophicum (PHIL) HS 4

Leitung: Sabine v. Löwis (Berlin), Antje Matern (Darmstadt)

13:30-13:35 Uhr Einführung
13:35-14:00 Uhr Friedrich Schulte-Derne (Duisburg)

Neue Formen der Nutzung montanindustriell geprägter Infrastruktur im Ruhrgebiet

Die ehemals montanindustriell geprägte Infrastruktur bestimmt trotz der Deindustrialisierung mit ihren tiefgreifenden Folgen die akteurs- und interessensgruppenabhängigen räumlichen Strukturen sowie das Erscheinungsbild der industriell-urbanen Kulturlandschaft Ruhrgebiet bis heute. ...mehr

14:00-14:25 Uhr Maren Harnack (Frankfurt am Main), Martin Kohler (Hamburg)

Hochstraßen in Deutschland. Verschwindende Dokumente der Nachkriegsmoderne

In Deutschland sind Hochstraßen als Zeugnisse der autogerechten Stadt vom Abriss bedroht. Mit allen ihren Verflechtungen werden Sie sich aber nie wieder ganz eliminieren lassen. Wir plädieren in unserem Beitrag dafür, sie als Potenzialräume für eine Stadtentwicklung jenseits kommerzieller Verwertungsinteressen zu sehen. ...mehr

14:25-14:45 Uhr Diskussion
14:45-15:10 Uhr Pause
15:10-15:35 Uhr Gábor Szalkai (Budapest)

Phantomgrenze als die Möglichkeit der Neugeburt eines Raumes. Das Fallbeispiel Ghimes / Ostkarpaten

Am Beispiel eines Dorfes in den Ostkarpaten (Ghimes) wird die Bedeutung einer Phantomgrenze dargestellt, die eine hervorragende Rolle bei der Wiedergeburt eines Ortes spielt. Dadurch entsteht ein neues Element auf der „mental map“, das gleichzeitig als lokaler Wirtschaftspol Bedeutung erhält ...mehr

15:35-16:00 Uhr Sabine von Löwis (Berlin)

Infrastrukturelle und institutionelle Phantome in der ukrainischen Landwirtschaft - eine Mikrostrudie

Die Entwicklung der Landwirtschaft in der Ukraine zeigt eine Grenze zwischen großflächigen stärker kollektiven Bewirtschaftungsweisen in der Ost- und Zentralukraine und kleinräumigeren in der Westukraine. Es wird der Frage nachgegangen, wie diese Formen in Verbindung mit vergangenen individuellen und kollektiven Erfahrungen landwirtschaftlicher Nutzung stehen. ...mehr

16:00-16:20 Uhr Diskussion
16:20-16:25 Uhr Resümee durch die Sitzungsleitung
16:25-16:30 Uhr Wechselzeit


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